Selbstmotivation | Wie du deinen inneren Schweinehund besiegst

Selbstmotivation | Wie du deinen inneren Schweinehund dauerhaft besiegst

 

Wer kennt ihn nicht - den lästigen inneren Schweinehund. Er verkörpert die körperliche und geistige Anstrengung, sich selbst zu überwinden. Für einige von uns ist dies gar nicht so einfach. Vielleicht hat man bereits den guten Vorsatz gefasst, doch spätestens bei der Umsetzung scheitert man kläglich.

Doch um deine Ziele erreichen zu können, brauchst du Selbstmotivation! Wenn du nicht beginnst, für deinen Traum zu arbeiten, wird er sich nie erfüllen. Aber wie holst du dich aus dieser Antriebslosigkeit heraus und überwindest dich endlich zum 1. Schritt? 

In diesem Blogeintrag möchte ich dir gerne Tipps geben, wie du deinen inneren Schweinehund austricksen kannst; wie du dich organisieren und motivieren kannst, um deine Ziele zu erreichen

Passend dazu stelle ich dir hier eine Mentaltechnik vor, die dir ebenfalls helfen soll, deinen inneren Schweinehund zu überwinden. Sie soll deine Motivation und Willensstärke aktivieren. 

 

Wer ist denn eigentlich dieser innere Schweinehund?

Lieber Schokolade, anstatt gesunde Gemüsesticks. Lieber auf der Couch faulenzen, anstatt Sport zu machen. Lieber noch eine Folge der Lieblingsserie anschauen, anstatt die Wohnung zu putzen. Wir alle kennen diese Situationen. Und genau hier macht sich unser innere Schweinehund bemerkbar. Immer dann, wenn wir eigentlich keine Lust auf Dinge haben, die erledigt werden sollten. Oftmals wird der innere Schweinehund auch als fehlende Disziplin, schwacher Wille oder mangelnde Selbstbeherrschung beschrieben. 

Der innere Schweinehund schlägt dir immer den scheinbar einfachsten Weg vor, die Gemütlichkeit. Er möchte, dass du in bekannten Mustern und vor allem in deiner Komfortzone bleibst. Denn dort ist es gemütlich. Bloß keine Veränderungen zulassen. Im ersten Moment wirst du dich dabei wohlfühlen. Doch das, was sich anfangs als der einfachste Weg präsentiert hat, wird sich auf lange Sicht als der falsche Pfad herausstellen.

Denn ohne Veränderungen wirst du dich persönlich nicht weiterentwickeln. Du wirst auf der Stelle stehen bleiben. Leben heißt Veränderung, Weiterentwicklung, Wachstum. Du hast täglich die Macht zu entscheiden: willst du wachsen und noch stärker werden oder auf der Stelle stehen bleiben oder dich sogar zurückschleudern lassen? Wenn wir die eigene Entwicklung nicht aktiv vorantreiben, werden wir vom Leben dazu gezwungen und durch indirekte Umwege und weniger schönen Ereignisse angetrieben. Arbeiten wir jedoch aktiv daran, lassen sich die Lektionen einfacher in unser Leben integrieren. Aus diesem Grund ist es unglaublich wichtig, dem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen und ihm nicht einfach die Kontrolle zu überlassen!  

 

Selbstmotivation für Weiterentwicklung und Wachstum

 

 

Wie fütterst du deinen inneren Schweinehund? 

Ich denke, jeder von uns kennst das Gefühl der Unlust. Jeder von uns hat sicher schon lieber das Wochenende auf der Couch verbracht, anstatt etwas sinnvolles mit der freien Zeit anzufangen. Solche Ausnahmen sind auch kein Weltuntergang. Kritisch wird es jedoch, wenn der innere Schweinehund dauerhaft zum ausschlaggebenden Faktor wird. 

Der wahrscheinlich größte Faktor, durch den du deinen inneren Schweinehund fütterst, ist deine fehlende Verantwortung. Sätze wie "Ich konnte nicht, weil..." oder "Ich wollte ja, aber..." solltest du am besten ganz aus deinem Gedächtnis löschen. Denn du konntest sehr wohl! Du hast nur nachgegeben und dich bewusst dagegen entschieden. Wenn du immer die Schuld bei anderen Menschen oder den äußeren Umständen suchst, spielst du deinem Schweinehund damit direkt in die Karten. Sobald du die Verantwortung für deine Entscheidungen und dein Handeln übernimmst, kann dich dein innerer Schweinehund nicht mehr davon abhalten das zu tun, was du dir vorgenommen hast. 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Angst. Diese kann sich in verschiedenen Situationen äußern: Angst vor Veränderung, Angst vor der Meinung anderer, Angst vor dem Scheitern oder Angst vor den eigenen Erwartungen. Wenn du deinem inneren Schweinehund nachgibst und einfach weiterhin nichts tust, kann auch nicht schief gehen. Du schützt dich sozusagen selbst. Doch das wird dich nicht ans Ziel bringen! Denke immer daran: je weniger Angst du zeigst, desto weniger Angriffsfläche bietest du deinem inneren Schweinehund. 

 

Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst!

 

# Werde dir bewusst, was DU im Leben erreichen möchtest!

"Mach doch mehr Sport" oder "Iss doch gesünder" sind Sätze, die der ein oder andere bestimmt schon aus dem eigenen Umfeld gehört hat. Das sind bestimmt gut gemeinte Ratschläge von Personen, denen man am Herzen liegt. Doch frage dich immer, sind das auch deine Wünsche? Wenn der Anstoß nicht von dir kommt, wird es unglaublich schwer sein, deinen inneren Schweinehund langfristig zu überwinden. Vielleicht versuchst du es der anderen Person zuliebe eine Weile, doch irgendwann wird dich die Motivation verlassen und du wirst wieder damit aufhören. Denn es ist nicht das, was DU willst. Wichtig ist, dass du deine eigene Motivation findest. Nur so kannst du deinem inneren Schweinehund den Kampf ansagen. Nur aus eigenem Antrieb wirst du die nötige Willensstärke aufbringen, auch wenn es anstrengend oder unangenehm werden kann. 

 

 # Beginne sofort mit der Umsetzung!

Wer kennt Sätze wie "Ab Montag fange wirklich ich damit an" oder "Ab nächster Woche bin ich ganz sicher dabei." denn nicht? Das Aufschieben ist eine weit verbreitete Strategie des inneren Schweinehunds. Es ist auf keinen Fall etwas schlechtes, wenn man sich etwas vornimmt, doch meistens scheitert es dann an der Umsetzung. Erreicht man dann den sich vorgenommenen Zeitpunkt, passiert doch wieder nichts oder man schiebt es noch weiter auf. Wenn du also deinen inneren Schweinehund überwinden möchtest, solltest du am besten sofort anfangen! Egal, welches Ziel du verfolgst, starte jetzt und belüge dich nicht weiter selbst. Durch das Aufschieben hast du vielleicht kurzfristig ein gutes Gefühl und denkst, dass du den inneren Schweinehund überlistet hast, doch spätestens wenn du die gesetzte Frist erreichst, wirst du frustriert sein. 

 

# Erstelle dir einen konkreten Plan!

Hast du dir bei Zielen bisher immer einen konkreten Plan gemacht, wie du sie am besten erreichst? Oder waren es eher Aussagen wie "Ich mache mehr Sport" oder "Ich werde öfters die Wohnung putzen"? Mit solchen unspezifischen Aussagen wirst du deinen inneren Schweinehund nicht überlisten können. Dafür brauchst du schon einen konkreten Plan. Wenn du zum Beispiel Gewicht verlieren möchtest, trage direkt in deinen Kalender feste Termine ein, an denen du Sport machen wirst. Dadurch entwickelt sich die nötige Routine, um den Schweinehund dauerhaft besiegen zu können. Sobald sich zum Beispiel der Sport zu einer Gewohnheit oder Routine entwickelt hat, wird es dir zunehmend leichter fallen, dich auch daran zu halten. 

 

# Setze dir ein konkretes Ziel!

Sobald du dir einen Plan aufgestellt hast, brauchst du noch ein konkretes Ziel, auf das du hinarbeitest. Vielleicht möchtest du einen Marathon laufen, oder einen bestimmten Berg besteigen. Sobald dich deine Motivation verlässt, halte dir diese Ziel wieder vor Augen! Daraus wirst du neue Energie schöpfen und regelmäßig sehen, wie du deinem Ziel ein Stück näher kommst. Vielen hilft es dabei, ein Foto des Ziels an einem präsenten Platz in der Wohnung aufzuhängen. So wirst du immer wieder daran erinnert, worauf du hinarbeitest und was du erreichen möchtest. Je häufiger du dir das Ziel vor Augen führst, desto ehrgeiziger wirst du werden. Und desto schwächer wird dein innerer Schweinehund. 

 

# Suche dir einen Weggefährten!

Zu zweit macht doch fast alles mehr Spaß, oder nicht? So ist es auch beim Kampf gegen den inneren Schweinehund. Zu zweit lässt sich dieser viel einfacher besiegen. Suche dir daher einen Partner - einen der dich voll und ganz unterstützt und am besten das gleiche Ziel wie du verfolgst. Du wirst merken, wie ihr beiden von der gegenseitigen Unterstützung profitiert. So ein Partner ist vor allem dann unbezahlbar, wenn dich deine eigene Motivation verlässt. Er wird dich im besten Fall wieder aufbauen und zum Weitermachen motivieren. Außerdem verpflichtest du dich dadurch zur Verbindlichkeit. Dich selbst kann du gut belügen, doch wenn dein Partner die Kontrollfunktion übernimmt, kannst du dich nicht mehr so einfach aus der Affäre ziehen und dein Vorhaben schleifen lassen. 

 

# Gib Ausreden keine Chance! 

Heute ist es zu warm, morgen zu kalt, übermorgen zu nass,... Ausreden lassen sich viele finden, wenn man nach einer Möglichkeit sucht, nicht anfangen zu müssen. Der innere Schweinehund ist ein Meister im Ausreden erfinden. Das führt wieder dazu, dass man in alte Muster verfällt. Deswegen ist es unglaublich wichtig, keine Ausreden zuzulassen. Lass nicht zu, dass du dir selbst etwas vormachst, nur weil du gerade keine Lust dazu hast. Denn oftmals bleibt es nicht nur bei einer Ausrede. Sobald du anfängst, Ausreden zuzulassen, läufst du Gefahr, es immer wieder zu tun. Bleib also diszipliniert und denke immer daran, wieso du angefangen hast und behalte dein Ziel vor Augen. 

 

# Vergiss deine Belohnung nicht!

Wenn du es geschafft hast, dich zu überwinden und diszipliniert zu sein, dann hast du dir auf jeden Fall auch eine Belohnung verdient. Und diese solltest du dir auch gönnen, um weiterhin motiviert zu bleiben. Wenn du dir bereits im Vorfeld eine Belohnung überlegst, hast du etwas, worauf du dich währenddessen freuen kannst und vielleicht fällt es dir dadurch auch etwas leichter. Wichtig ist jedoch, dass die Belohnung deinem Ziel nicht im Weg stehen darf! Wenn du dir zum Beispiel als Ziel gesetzt hast, dass du ein paar Kilos abnehmen möchtest, dann belohne dich nicht mit einem großen Eisbecher mit Sahne. Das wäre kontraproduktiv. Außerdem solltest du auch nicht zu viele Belohnungen einsetzen, denn das könnte dich in deiner Zielerreichung eher bremsen. Ein guter Anhaltspunkt für Belohnungen ist das Erreichen von Zwischenzielen

 

# Gehe noch stärker aus Rückschlägen hervor!

Bei deiner Zielerreichung wird es sicher vorkommen, dass du an einem Tag nicht so motiviert und diszipliniert bist. Es wird einen Tag geben, an dem du deine guten Vorsätze hinten anstellst. Das ist kein Weltuntergang. Achte jedoch darauf, dass es ein einmaliger Ausrutscher bleibt! Viele neigen nämlich leider dazu, aus der einmaligen Sache wieder einen Trend werden zu lassen. Sie vergessen ihre Ziele und verfallen in alte Muster. So übernimmt der innere Schweinehund wieder die Kontrolle. Und genau das solltest du verhindern. Rückschläge gehören im Leben dazu.

Gib nicht auf, nur weil etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Du hast die Chance, noch stärker aus Rückschlägen hervorzugehen. Führe dir dein Ziel wieder vor Augen und kämpfe weiter.  

 

Selbstmotivation - den inneren Schweinehund überwinden

 

 

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