Glaubenssätze | Mindset Transformation | Alina Pom

Gesetz der Anziehung und die Glaubenssätze: wie du deine Manifestationen beschleunigen oder blockieren kannst

In diesem Beitrag habe ich dir den Prozess der Mindset-Transformation und welche Phasen du dabei durchläufst erklärt. Bei der Transformation geht es darum, Schritt für Schritt die selbsterschaffenen Grenzen (negative Glaubenssätze) aufzulösen, um zu sehen, wie viel mehr die Welt dir zu bieten hat. Es geht darum, die gesammelten Vorstellungen und Glaubenssätze zu überdenken, zu sortieren, zu verändern und nur die zu behalten, die sich gut für dich anfühlen.

Was genau Glaubenssätze sind, wie sie entstehen und warum du sie unbedingt immer wieder überdenken solltest, erfährst du nun in diesem Beitrag. 

 

Was sind Glaubenssätze?

 

Alles, was du bisher über die Welt und das Leben zu wissen glaubst, basiert auf deinen Glaubenssätzen und auf bewusst sowie unbewusst übernommenen Denk- und Verhaltensmustern. Sie entscheiden darüber, wie wir arbeiten, Beziehung und Familie führen, unseren Körper fit halten und wie wir Erfolg und Glück definieren. 

Unsere Glaubenssätze sind eine Art Autopilot-Programme, die in unserem Unterbewusstsein ablaufen und unser Verhalten im Alltag steuern. Wir schwimmen sozusagen in einem Meer voller Glaubenssätzen und treffen im Alltag täglich auf neue. Wir übernehmen sie, wenn sie uns nützlich erscheinen oder weil andere es auch tun. Unbewusst übernehmen wir jedoch auch Glaubenssätze, die uns schaden. Oftmals haben wir verlernt, Regeln, Glaubenssätze oder Dinge zu hinterfragen

Auf der Welt existieren mehrere Milliarden Glaubenssätze und du hast dich für einige davon entschieden. Doch warum genau diese? Hast du die Entscheidung bewusst getroffen? Nützen sie dir? Der gleiche Glaubenssatz kann für eine Person hilfreich sein, für eine andere jedoch einengend. Denke daran, manche Glaubenssätze haben ein Verfallsdatum und benötigen ein Update

Glaubenssätze sind nicht das, was wir uns sagen, denken oder wollen. Glaubenssätze sind das, woran wir wirklich glauben und was wir wirklich hinter einem Wort, Gefühl oder Gedanken verstehen und welches Bild wir dabei erzeugen. 

 

 

Wie entstehen Glaubenssätze?

 

Unsere Glaubenssätze entstehen vor allem in unserer Kindheit. Kinder sind sehr neugierige Wesen und hinterfragen alles. Wenn man als Kind damit beginnt, Regeln und Glaubenssätze zu hinterfragen, erhält man von den Eltern jedoch oftmals folgende Antworten: 

"Weil man das so macht."

"Weil das so ist."

"Weil sich das so gehört."

 

Ich würde sagen, das sind keine sehr befriedigenden Antworten für ein neugieriges Wesen, oder? Durch diese unbefriedigende Antworten ist es möglich, dass wir bereits im Kindesalter lernen, Regeln und Glaubenssätze nicht mehr zu hinterfragen

Ich möchte damit nicht sagen, dass alle übernommenen Glaubenssätze schlecht sind. Viele Regeln und Werte sind natürlich sehr wichtig und nützlich! Doch irgendwann hört man damit auf, zu unterscheiden, was man bewusst übernimmt und was nicht. So übernimmt man alles, "was sich eben so gehört." 

Über die Jahre hinweg wird es immer autoritäre Personen in deinem Leben geben oder gegeben haben, von denen du unbewusst Glaubenssätze übernimmst. Das sind z.B. Lehrer, Professoren, Vorgesetzte, Freunde, aber auch Stars, Idole oder Filme. 

 

 

Warum übernehmen wir Glaubenssätze?

 

Für die Übernahme fremder Glaubenssätze ist der sogenannte Imitationstrieb zuständig. Jedes Lebewesen auf der Welt lernt am schnellsten durch Nachahmung seiner Eltern oder Vorbilder. In den ersten Lebensjahren benötigen Kinder den Trieb, um z.B. laufen und sprechen zu lernen. Doch dieser Effekt hört über die weiteren Jahre nicht auf. Als Jugendliche oder Erwachsene ahmen wir oftmals weiterhin unsere Eltern und Bezugspersonen nach. Deshalb ist es so wichtig, die eigenen Glaubenssätze immer wieder zu prüfen, filtern und durch neue und vor allem positive zu ersetzen

Weitere fremde Glaubenssätze, die wir übernehmen, sind die kollektiven Glaubenssätze. Ein kollektiver Glaubenssatz war früher z.B., dass die Erde eine Scheibe sei. Viele Denkansätze übernehmen wir, ohne zu prüfen, ob sie der Wahrheit entsprechen. Dabei können sie uns in unserer Entwicklung oder Vorstellung blockieren

Manchmal übernehmen wir Glaubenssätze, um einfach dazuzugehören. Dafür ist unser Überlebensinstinkt verantwortlich. Denn damals war es wichtig, einer Gruppe anzugehören, um überleben zu können. 

 

 

Positive und negative Glaubenssätze

 

Glaubenssätze können positiv oder negativ sein. Sie bilden die Wurzel unserer Resultate. Wenn du also mit deinen bisherigen Resultaten nicht zufrieden bist, reicht es nicht aus, nur an den Ergebnissen oder Handlungen zu arbeiten. Für einen langfristigen und dauerhaften Erfolg bilden Glaubenssätze die Grundlage und Quelle für neue Resultate. 

Nachfolgend findest du Beispiele für negative Glaubenssätze:

- Die Welt ist kein sicherer Ort. 

- Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. 

- Es ist nicht alles Gold, was glänzt. 

- Das Leben ist kein Ponyhof / kein Wunschkonzert. 

- Ich werde mich nie ändern. 

- Es war schon immer so. 

-Ich habe nicht genug. Ich kann mir das nicht leisten.

- Ich muss alles unter Kontrolle haben.

 

Nachfolgend findest du die negativen Glaubenssätze von oben ins positive formuliert:

-  Ich bin stets in Sicherheit. 

- Ich habe Spaß bei meiner Tätigkeit. Ich erreiche viel mit wenig Aufwand. 

- Alles, was ich anfasse, verwandelt sich in Gold. 

- Das Leben ist ein Ponyhof / ein Wunschkonzert. 

- Ich stoße meine Entwicklung und Veränderung bewusst und mit Freude an. 

- Ich bestimme, wie die Dinge sich entwickeln. 

- Ich habe mehr als genug. Ich kann mir alles leisten. 

- Ich kann anderen Menschen vertrauen.

 

 

Darum solltest du unbedingt deine Glaubenssätze überdenken!

 

Kommt dir einer der oben stehenden Glaubenssätze bekannt vor? Hast du dir diesen bewusst angeeignet oder vielleicht unbewusst aus deinem Umfeld übernommen?

Die Glaubenssätze kommen erst an die Oberfläche, wenn man genauer hinschaut, sich hinsetzt und daran arbeitet. Je mehr Glaubenssätze du hinterfragst, desto bewusster und achtsamer wird dein Geist. Je achtsamer du bist, desto schneller sind der Transformationsprozess und das innere Wachstum. Je mehr Wachstum, desto mehr Wunscherfüllung und Manifestation

Deine Eltern hatten andere Umstände als du sie heute hast. Ganz andere Herausforderungen, Sorgen, Themen und Hindernisse, die für ihre Generation prägend waren und nicht mehr zu deiner Situation passt. Es gibt für jede Generation eigene Herausforderungen, andere Themen und Umstände, die neue und upgedatete Glaubenssätze brauchen.

Wir kommen mit dem Mindset unserer Eltern nicht weiter. Nicht weil es falsch ist, sondern, weil es einfach nicht mehr zu den aktuellen Gegebenheiten passt. Hier wird nicht die Schuld bei anderen Menschen gesucht, im Gegenteil: Du übernimmst Verantwortung für deinen eigenen Weg.

 

 

Mindset Transformation

 

Für die Mindset Transformation ist es entscheidend, unbewusste Nachahmungen zu identifizieren. Die Erkenntnis, dass wir die negativen Sichtweisen von anderen Menschen übernehmen, dass sie auf deren Erfahrungen basieren und nicht der allgemeinen Wahrheit entsprechen, befreit das Unterbewusstsein von den mentalen Grenzen.

Der erste Schritt besteht immer darin, die blockierenden Sichtweisen aufzudecken, um sich davon distanzieren zu können und zum Positiven zu transformieren. Der positive Ersatz ist erforderlich, denn es ist einfacher, die Information im Unterbewusstsein auszutauschen, als sie komplett zu entfernen. Denn alles, was du bisher über die verschiedensten Themen gehört hast, war nur eine aus tausend anderen möglichen Sichtweisen.

Öffne dich für neue Denkweisen, um sie kennenzulernen und anschließend bewusst entscheiden zu können, welche Position du einnehmen möchtest.

 

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