Das Geheimnis, wie du alles im Leben erreichst | Jen Cohen | Alina Pom

Das Geheimnis, wie du alles im Leben erreichst | Gedanken von Jennifer Cohen | Ted Talk

 

Hast du dich schon einmal gefragt, wie es erfolgreiche Menschen geschafft haben, so erfolgreich zu werden? Ein wichtiger Punkt dabei ist das Mindset! (Was genau ein Mindset ist und wie du es gezielt auf Erfolg programmieren kannst, erfährst du hier.) Mit dem richtigen Mindset kannst du es schaffen, all deine Ängste und Zweifel zu überwinden. Durch diese Überwindung wird sich dein Erfolg einstellen. 

Erfolg entsteht nicht, weil man keine Angst und Zweifel hat. Erfolg entsteht, weil man diese überwunden hat. Um deine Zweifel und Ängste aus dem Weg zu räumen ist es erforderlich, aktiv und bewusst zu wachsen, sich zu trauen, die Komfortzone zu verlassen und Freude daran zu finden, sich weiterzuentwickeln. Dazu möchte ich dir nachfolgend die Gedanken von Jennifer Cohen aus ihrem TED Talk wiedergeben.

 

The Secret to Getting Anything You Want in Life given by Jennifer Cohen

 

Jennifer Cohen ist eine bekannte Autorin Unternehmerin, Podcasterin und Sprecherin. Sie ermutigt Menschen dazu, nach dem zu fragen, was sie wollen, anstatt das zu nehmen, was ihnen gegeben wird. Das Original-Video kannst du dir hier anschauen. 

"Ich kenne das Geheimnis, wie du alles im Leben bekommst, doch bevor ich es mit dir teile, erkläre ich, warum wir es oft nicht bekommen. Wir haben alle unterschiedliche Ängste, die mit unseren Zielen zusammenhängen: Angst zu versagen, Angst vor Ablehnung, Angst nicht gut zu sein. All diese Dinge basieren auf einer einzigen Tatsache: Selbstzweifel. Der Selbstzweifel ist der Grund, warum wir nicht den Job bekommen, den wir haben wollen, nicht den Körper haben, den wir uns wünschen, Ausreden stärker als die Ziele werden, weniger Geld verdienen als wir brauchen oder in einer Beziehung länger verweilen als wir eigentlich wollen.

Der Selbstzweifel verhindert die Veränderung oder den ersten Schritt des Wandels anzustoßen. Was macht den Selbstzweifel genau aus? Selbstzweifel ist die erfundene Geschichte, die wir uns immer wieder erzählen, dass wir etwas nicht tun können oder, dass etwas nicht möglich sei. Es ist die kritische und zweifelnde Stimme in unserem Kopf, die wir jedoch selbst steuern und reden lassen.

 
Der Selbstzweifel verhindert die Veränderung oder den ersten Schritt des Wandels anzustoßen.

 

Es sind meistens die schlauen Menschen, die aufgrund des Selbstzweifels eigene Projekte nicht verwirklichen und nicht handeln, weil sie Hindernisse und Risiken erkennen und anschließend es nicht wagen es zu versuchen. Sie handeln nicht, weil sie potenzielle Probleme, die eintreten könnten, im Voraus erkennen.

Daher bin ich der Überzeugung, dass der Umsetzungsdrang und das Durchhaltevermögen entscheidender für den Erfolg sind, als die Intelligenz. Die Menschen mit dem Umsetzungsdrang sind dabei nicht weniger intelligent, doch sie fokussieren sich mehr auf die Tatsachen, die eintreten würden, wenn das Projekt funktioniert. Mit Mut stärken sie den Fokus auf die Chancen und die möglichen Erfolge. Der Wille dieser Menschen ist stärker als die Angst und der Glaube an sich selbst stärker als der Selbstzweifel und der Zweifel aus ihrem Umfeld. 

 
Daher bin ich der Überzeugung, dass der Umsetzungsdrang und das Durchhaltevermögen entscheidender für den Erfolg sind, als die Intelligenz.

 

Es bedeutet nicht, dass mutige Menschen nicht intelligent sind oder intelligente Menschen nicht mutig. Jedoch können die Erfolge nur dann eintreten, wenn man den Versuch auch wagt und anfängt, Ideen umzusetzen. Ohne Umsetzung bleibt die beste Idee nur eine Idee. Fange an, die einzelnen Schritte durchzuführen. Denn erst mit der tatsächlichen Handlung kannst du wirklich dazulernen und dich während der Umsetzung des Projektes verbessern.

Du musst nicht von Anfang an alles wissen und perfekt können, die Lernkurve ist während der Umsetzung viel intensiver als bei der Planung. Es ist okay, Fehler zu machen, und es ist nichts Schlimmes daran zu scheitern. Wichtig ist es, zu verstehen, was man nächstes Mal besser machen kann.

Ich empfehle, mindestens 10 Versuche zu starten. Die meisten wagen nicht einmal einen Versuch und wenn doch, geben sie zu schnell auf. Der Zweck der 10 Versuche ist es, die Fehler oder das Scheitern nicht zu ernst zu nehmen und den Lernprozess zu akzeptieren und sich dabei zu verbessern. In den meisten Fällen führt der 10. Versuch zum Erfolg. Denn entweder bekommst du das, was du willst oder du gewinnst an wertvoller Kraft, Wissen und Erfahrung.

Was bedeutet es genau, mutig zu sein? Du verfolgst die Ziele und Wünsche, die du erreichen willst und gibst dich nicht damit ab, was du stattdessen haben kannst. Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie grundlegend immer das nehmen, was sie haben können und nicht das, was sie wirklich wollen. Sie nehmen das, was üblich ist, was verfügbar ist oder das, was alle haben. Dieses Muster fängt im Alltag an: Wenn wir im Restaurant essen bestellen, nehmen wir meistens das, was auf der Karte steht und nicht das, was wir eigentlich wollen. Wir fragen nicht danach, was wir haben könnten - stattdessen schauen wir, was zur Auswahl steht, und suchen uns daraus etwas aus. Wenn wir uns nicht einmal trauen, bei kleinen Dingen das zu fordern, was wir wollen, warum soll es bei größeren Entscheidungen einfacher sein?

 
Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie grundlegend immer das nehmen, was sie haben können und nicht das, was sie wirklich wollen. Sie nehmen das, was üblich ist, was verfügbar ist oder das, was alle haben.

 

Wir bewerben uns nicht für den Job, den wir haben wollen, wir schauen nach den verfügbaren Stellenausschreibungen und suchen daraus aus, was passen könnte. Fange also an, danach zu fragen, was du haben möchtest. Gewöhne dich daran, dich komfortabel damit zu fühlen nach etwas zu fragen, was nicht zur Verfügung steht. Lerne, dich dabei wohl zu fühlen, Dinge anders zu machen, als es üblich ist oder von dir erwartet wird. Fange mit kleinen Dingen an und du wirst dich immer selbstsicherer dabei fühlen und das neue Muster auch bei größeren Forderungen einsetzen".

 

Die eigene Komfortzone verlassen

 

Wir neigen dazu, den Bereich außerhalb unserer Komfortzone zu meiden - umso wichtiger ist es, bewusst die eigenen Grenzen immer wieder auszuweiten. Je wichtiger es für uns ist, uns bequem zu fühlen und gewohnte Dinge zu tun, desto größer ist die Angst diese Zone zu verlassen. In der Gemütlichkeit und in dem für uns gewohnten Territorium entsteht jedoch kein Wachstum, keine Veränderung und auch keine Weiterentwicklung: Wie eine Pflanze, die sich wehrt zu wachsen, um zu blühen.

Erinnere dich daran, dass es nur ein selbsterzeugtes Gefühl ist, das wir kontrollieren können. Beginne damit, dich wohl in unbequemen Situationen außerhalb deiner Komfortzone zu fühlen. Finde Vergnügen daran, deinen Herausforderungen, Ängsten und Zweifel in die Augen zu schauen und diese zu überwinden. Finde Spaß daran Neues zu entdecken, sei es Wissen, Kontakte, Erfahrungen oder Möglichkeiten. Entwickle daraus eine Gewohnheit, die Komfortzone zu überschreiten.

 

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